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Fehler/Debug

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Aufruf aus der Befehlsliste: Fehler/Debug

 

Hiermit wird definiert, wie auf Laufzeitfehler reagiert werden soll (z.B. beim Zugriff auf eine nicht vorhandene Datei).

 

 

Bei einem auftretenden Laufzeitfehler (z.B. Zugriff auf eine nicht vorhandene Datei oder Division durch 0) kann wahlweise eine Meldung ausgegeben oder der Fehler ignoriert werden. Außerdem kann das Skript dann automatisch beendet werden.

 

Vorher wird wahlweise ein Ereignis-Unterprogramm aufgerufen (Standard: ::Laufzeitfehler) aufgerufen (falls vorhanden), in dem eine entsprechende Aktion je nach Fehlercode aus [Fehler.Nummer] stattfinden kann. Wird hier die Fehlerbehandlung verändert (z.B. durch [Fehler.Behandlung] = 5), wird entsprechend anders auf den Fehler reagiert.

 

Funktion

Wert

Beschreibung

Abbrechen

3

Skript bzw. Operation (z.B. Kopieren) abbrechen

Ignorieren

5

Fehler ignorieren

Wiederholen

4

Anweisung wiederholen, nochmal versuchen

 

Optional kann auch eine Marke bestimmt werden, die bei einem Fehler aufgerufen werden soll.

 

Falls im Skript ein Bild angezeigt werden soll und dieses nicht gefunden wird, kann hier eingestellt werden, wie click.EXE darauf reagieren soll: Fehler auslösen (behandeln wie jeden anderen Fehler), Standardbild (Anzeige eines Ersatzbildes) oder Ignorieren (nichts tun).

 

Weitere Möglichkeiten des Befehls zur Fehlersuche (nur im Editor wirksam!):

 

- Zeitlupenfaktor stellt (bei Ausführung im Editor) die Zeitlupen-Funktion mit dem angegebenen Faktor ein (0=Zeitlupe wieder deaktivieren)

- optionale Einzelschritt-Meldungen

- Debugmeldung (Meldung mit Abbruchmöglichkeit, nur im Editor wirksam!)

- Protokolleinträge (Ausgaben im Protokollfenster; ein/ausblenden per Ansicht-Menü)

- Editor-Befehlstasten, die an den Editor gesendet werden (Sequenzen siehe Tasten-Befehl), etwa um ein Debug-Fenster einzublenden

 

- Exklusive Ausführung (keine Ereignisse)
Ist dieser Modus aktiv, werden keine Ereignisse mehr ausgelöst bzw. Hintergrundaufrufe durchgeführt. Hierdurch wird der folgende Code ohne Unterbrechungen und dadurch schneller ausgeführt.

- Keine rekursive Auflösung von Variablen
In diesem Modus werden alle Variablen intern wie $-Variablen behandelt, also werden keine Platzhalter in deren Inhalt weiter aufgelöst.

 

 

Beispiel:

 

***  Demo für das Verhalten des Fehler/Debug-Befehls

Fehler/Debug  Fehler ignorieren (bei Fehler 'Skriptfehler' aufrufen)

 

***  Hier wird ein Fehler ausgelöst!

Setze  in [Variable]:  '1 / 0' (berechnen)

Datei lesen  'c:\GibtsNicht.nanu' in [Text] (Zeile 1)

Datei schreiben  'q:\Test.txt' den Text 'Nanu!' (Anhängen)

 

Meldung  "Ende!" (Titel: 'Fertig', 'OK')

Beende  Skript

 

::  Skriptfehler

Meldung  "[Fehler.Nummer]: [Fehler.Beschreibung]¶[Fehler.Fehlertext]¶in Zeile [Fehler.Zeile]" (Titel: 'Es ist ein Fehler aufgetreten!', 'OK, Abbrechen')

Zurück

 

In unserem Beispiel werden 3 Fehler erzeugt. Nach jedem Fehler wird das Unterprogramm "::Skriptfehler" aufgerufen, durch das die entsprechenden Fehlermeldungen ausgegeben werden:

 

 


 

Fehlerbehandlungs-Variablen

 

 

 


cX-Webseite: http://www.clickexe.de